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Handlungsfeld Biodiversität: Das Tandem Sächsische Schweiz & Wernigerode sammelt Ideen für zukünftige Projekte



Das PraxisIMPULSE-Projekt des Tandems Sächsische Schweiz und Wernigerode zielte darauf ab, ein besseres Verständnis für Biodiversität im Tourismus zu entwickeln und Handlungsmöglichkeiten für Destinationsmanagementorganisationen zu identifizieren.


Was war das Ziel des Projekts?

Das Ziel des Projekts war es, ein Verständnis für Biodiversität im Tourismus zu erlangen und wichtige Partner*innen und Expert*innen für dieses Thema zu identifizieren. Durch regelmäßigen Austausch und gemeinsame Tandem-Termine wurden Initiativen in der Region erkundet, Ansprechpartner*innen ausfindig gemacht und zukünftige Projektideen entwickelt. Ein Besuch von Wernigerode in der Sächsischen Schweiz und die Teilnahme an einem neuen Format für das Partner-Netzwerk waren dabei besonders aufschlussreich.


Welche Methoden werden angewandt bzw. wie wurde vorgegangen?

Die Methoden umfassten regelmäßige Tandem-Treffen, bei denen bereits bestehende Initiativen erkundet und Ideen für zukünftige Projekte entwickelt wurden. Besonders inspirierend war der Besuch in der Sächsischen Schweiz und der Einblick in deren Herangehensweise an das Thema Biodiversität und Nachhaltigkeit.


Der Besuch von Wernigerode in der Sächsischen Schweiz war besonders aufschlussreich.


Welche zentralen Ergebnisse wurden erzielt?

Es wurde erkannt, dass zielgruppenspezifische Angebotsformate notwendig sind. Ideen wie Schulungen für Bauhöfe und Gastgeber*innen, Podcasts und Schnitzeljagden zur Gästesensibilisierung wurden gesammelt. Trotz bereits vorhandener Initiativen in den Regionen fehlte bislang die Zusammenarbeit zu diesem Thema, was durch gemeinsames Brainstorming geändert werden soll.


Was können andere Destinationen aus diesem Projekt lernen?

Die Erkenntnis besteht darin, dass keine Expert*innen für Biodiversität sein müssen, sondern als DMOs gemeinsame touristische Projekte angestoßen werden können. Durch intensive Partnerschaften können komplexe Themen wie Biodiversität für Nicht-Expert*innen verständlich gemacht werden. Kleine Gruppen ermöglichen dabei einen intensiveren Austausch, und es wurde festgestellt, dass viele Destinationen ähnliche Herausforderungen haben.


Wie geht es in den beiden Tandem-Destinationen mit dem Projekt / Thema weiter?

In Wernigerode ist geplant, die Zusammenarbeit mit dem Nationalpark auszubauen, Blühwiesen zu kennzeichnen und Gäste zu informieren, sowie die Baumpflanzaktion fortzuführen. In der Sächsischen Schweiz werden Schulungen für Gastgeber*innen ausgebaut und engere Abstimmungen mit dem Nationalpark durchgeführt. Gemeinsam sind weitere Austauschtreffen geplant.


Begleitet wurde das Tandem von der Mentorin Bettina Fischer, Projekt-managerin bei KATE Umwelt & Entwicklung e.V.



 

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