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Gutes Beispiel: Klimaneutrales Hotel in Hann. Münden


Der Klimawandel ist die größte Herausforderung für die Menschheit seit dem Ende der Eiszeit. Weltweit besteht inzwischen Einigkeit, dass jeder einzelne diesen menschengemachten Klimawandel dringend begrenzen muss. Ein Gelingen der Emissionsminderungen hängt ganz wesentlich vom freiwilligen und konsequenten Handeln der Wirtschaft in den Industrieländern ab. So sind auch die Gastgeber*innen des Flux Biohotels im Werratal in Niedersachsen bereit, Verantwortung für die Welt zu übernehmen, die an zukünftige Generationen weitergegeben wird.


Aus diesem Grund hat Hotel Flux ihre verursachten Treibhausgasemissionen erfassen lassen und durch zwei Klimaschutzprojekte für das Jahr 2020 ausgeglichen. Warum sie das in ihrem Hotel in Hann Münden gemacht haben? Weil sie verstanden haben, was der Weltklima-Rat schlüssig darlegt: Die Vermeidung von Emissionen kostet nur 0,6 % der jährlichen Wertschöpfung, während die Beseitigung der Schäden bei einem „Weiter-wie-bisher“ ein Vielfaches kostet.

Das Hotel bezieht Strom ausschließlich aus erneuerbaren Energiequellen, nutzt ökologisch abbaubare Reinigungs- und Waschmittel, verwendet Bio und Demeter Produkte aus der Region und lässt jährlich seine CO2-Bilanz kontrollieren. Zudem kauft es zur Kompensation Klimaschutzzertifikate und unterstützt Klimaschutzprojekte.


Es ist das 1. Hotel in der Branche, dass seine Emissionen nach dem Kyoto-Protokoll kompensiert und alle Übernachtungen ohne Aufpreis klimaneutral anbietet.

 

Quelle: Flux - Biohotel im Werratal

Bildquelle: schlappohr, pixabay