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Gutes Beispiel: Emissionslose Insel Borkum


Das Ziel des Projektes "Borkum 2030" ist die Erreichung der Klimaneutralität auf der Insel bis zum Jahre 2030. Dafür wurden Windkraftanlagen am Schutzhafen, ein Solarpark und zahlreiche Photovoltaik Anlagen auf privaten und gewerblichen Hausdächern installiert.


Im Segment Hausstrom gehört Borkum bereits jetzt zu den Vorreitern. „Bereits 69 Prozent der insularen Haushalte beziehen ihren Strom aus erneuerbaren Energien - mehr als doppelt so viele wie im Bundesdurchschnitt von lediglich 32 Prozent. Unser inselspezifisches Naturstromangebot, Borkum Watt Natur, erfährt eine große Resonanz“, bilanziert Göran Sell, Geschäftsführer der Nordseeheilbad Borkum GmbH.


Auch im Bereich E-Mobilität hat sich in den vergangenen zwei Jahren einiges verändert. So besteht die bekannte Fahrverbotszone im Zentrum und dank kurzer Wegstrecken ist ein Auto für den privaten Gebrauch in den meisten Fällen nicht mehr nötig. Zudem sind bereits 20 Prozent des öffentlichen Fuhrparks elektrisch – das Ziel zum Jahr 2030 sind 100 Prozent. Außerdem steht die Inbetriebnahme eines E-Carsharings in den Startlöchern.


Eine Vorreiterrolle übernimmt Borkum im Bereich der Wärmeversorgung. Derzeit erprobt die Nordseeheilbad Borkum GmbH mit ihrem Stadtwerke-Segment Möglichkeiten zur Wärmegewinnung aus Nordseewasser. Benötigt wird dazu ein spezielles Wärmetauscher-System, welches mit einer eigens entwickelten Reinigungstechnik versehen ist. Ein von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt geförderter Versuchscontainer wurde dazu bereits am Borkumer Schutzhafen aufgestellt und testet das Verfahren auf Herz und Nieren.


Für weitere Informationen zu „Borkum 2030“ klicken Sie hier:

 

Quelle: Borkum, Nordseeheilbad Borkum GmbH

Bildquelle: sl-fotografie, Pixabay