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Leitlinien: Visitors Count! - Monitoring des Tourismus in Schutzgebieten


Idyllischer See am Ende des Winters, mit einem Berg im Hintergrund, auf dem noch etwas Schnee liegt.

Die UNESCO und das Bundesamt für Naturschutz (BfN) veröffentlichten neue Leitlinien die Schutzgebietsmanager*innen und Forscher*innen dabei helfen sollen, Besucherzahlen zu ermitteln und die wirtschaftlichen Auswirkungen mithilfe eines standardisierten Ansatzes einheitlich zu messen.


Die Leitlinien wurden von einem Team internationaler Experten und Expertinnen der Weltkommission für Schutzgebiete (WCPA) der International Union for Conservation of Nature (IUCN) entwickelt und sollen den Verwaltungsbehörden helfen, die internationalen Berichterstattungsanforderungen im Rahmen globaler Konventionen zu erfüllen.


In den Leitlinien wird beschrieben, wie sich der Nachweis positiver Auswirkungen durch Schutzgebiete auf die Akzeptanz von Schutzmaßnahmen wie Wilderei und Landnahme auswirkt und zum Ausgleich von Konflikten zwischen Menschen und Wildtieren beitragen kann. Denn sobald Manager*innen die Anzahl und das Verhalten der Besucher die sie beherbergen, sowie die Einnahmen und Kosten die sie generieren, verstehen, können sie fundierte Entscheidungen über Managementpläne und Tourismusstrategien treffen.


Die methodischen Ansätze der Publikation wurden in verschiedenen Schutzgebieten auf der ganzen Welt entwickelt und erprobt, auch innerhalb von Schutzgebieten wie Nationalparks, UNESCO-Welterbestätten und UNESCO-Biosphärenreservaten.


Um zum Originalartikel der UNESCO zu gelangen, klicken Sie hier.

 

Quelle: UNESCO